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Nachrichten

3/12/2017 Welttag der Menschen mit Behinderung

01/12/2017 


„1,3 Millionen Personen der österreichischen Wohnbevölkerung in Privathaushalten leben mit einer dauerhaften Beeinträchtigung“
Um auf die Lebenssituation von Menschen mit Behinderungen aufmerksam zu machen und gleichzeitig deren Teilhabe und Gleichstellung zu fördern, hat die Generalversammlung der Vereinten Nationen am 3.Dezember 1992 diesen Tag zum Wetlttag der Menschen mit Behinderungen erklärt.
In Österreich ist die UN Konvention seit dem 28.Oktober 2008 in Kraft, somit sind die Menschenrechte dieser Personengruppe erstmalig in einem eigenen Dokument fesgelegt. Die UN Konvention verpflichtet alle Vertragsstaaten, geeignete Informationen, statistische Angaben und Forschungsdaten zu sammeln, die es ermöglichen politische Konzepte zur Durchführung der Konvention auszuarbeiten und umzusetzen.
In Österreich sind Bund, Länder und Gemeinden verpflichtet die Konvention umzusetzen.

Die UN Behindertenrechtskonvention und ihre Auswirkungen auf den Bereich der Pflege und Betreuung
In der Altersgruppe der Seniorinnen und Senioren ab dem 60. Lebensjahr, haben 33,6% eine dauerhafte Beeinträchtigung. Zum einen sind dies Menschen die altersbedingt eine Behinderung z.B. durch Erkrankung oder einen Unfall erfahren haben, zum anderen sind es Menschen die bereits seit ihrer Geburt oder von früheren Lebensphasen an, mit einer Behinderung leben müssen.
Auf Grund der demographischen Entwicklung wird die Zahl der behinderten Seniorinnen und Senioren steigen, was wiederum Auswirkungen auf viele gesellschaftliche Bereiche, wie die medizinisch-pflegerischen Versorgungssysteme, auf die Wohnbedingungen sowohl zu Hause, als auch in Pflegeheimen, den öffentlichen Raum und den öffentlichen Verkehr, neue Berufsformen und die Entwicklung neuer Technologien wie altersgerechte Assistenzsysteme u.v.m., haben wird.

Das Recht auf ein selbstbestimmtes Leben
Die UN Behindertenrechtskonvention sieht den Ausbau von Instrumenten vor, die es Menschen mit Behinderungen ermöglichen, ein selbstbestimmetes Leben führen zu können. Soziale Dienste sollen es behinderten und pflegebedürftigen Menschen ermöglichen zu Hause in ihrer gewohnten Umgebung, ein möglichst selbstbestimmtes Leben zu führen. In Österreich wurden Pflegegeld und soziale Dienstleistungen dahingehend ausgebaut, ein Pflegefond und ein Zweckausschuss an die Länder wurde eingerichtet, aus dessen Mitteln der Auf-und Ausbau von bedarfsgerechten Betreuungs-und Pflegedienstleistungen in der Langzeitpflege, bestritten wird.

Unterstützung der 24-Stunden Betreuung
In Österreich werden derzeit rund 21 000 Personen in der 24-Stunden Betreunng zu Hause unterstützt. Das Sozialministerium hat ein Förderungsmodell entwickelt mit dem Betreuungsleistungen an pflege- und betreuungsbedürftige Personen aus dem Unterstützungsfond für Menschen mit Behinderungen, gefördert werden können. Die staatliche Förderung stellt sicher, dass die Personenbetreuungskräfte eine umfassende sozialversicherungsrechtliche Absicherung, sowie eine Pensionsversicherung erlangen. Finanziert wird dieses Modell zu 60% vom Bund, die Länder tragen 40% bei.

Das Pflegegeld
Das Pflegegeld ist eine zweckgebundene Leistung, die ausschließlich zur Abdeckung pflegebedingter Mehraufwendungen bestimmt ist, um den pflegebedürftigen Menschen die Möglichkeit zu geben ein selbstbestimmtes Leben führen zu können. Die Zahl der betreueten PflegegeldbezieherInnen beträgt rund 450 000 Personen, davon leben 200 000 zu Hause und werden von Angehörigen betreut, 141 000 erhalten Unterstützung durch mobile Dienste, 74 000 werden stationär betreut. 21 000 Personen haben eine 24-Stunden Betreuung, 12 000 leben in alternativen Wohnformen und 7000 sind in teilstationärer Betreuung.
Das Pflegegeld ist seit 2012 beim Bund konzentriert, im Jahr 2016 betrug der Aufwand für das Pflegegld rund 2,5 Mrd.€.

Pflegende Angehörige
In Österreich werden rund 80% der pflegebedürftigen Personen von Anghörigen betreut, was sehr oft zu großen physischen und psychischen Belastungen führt. Um eine bessere Vereinbarkeit von Pflege und Beruf zu gewährleisten und pflegende Angehörige zu entlasten, besteht seit dem Jahr 2014 die Möglichkeit einer Pflegekarrenz oder einer Pflegeteilzeit damit bei einem plötzlich aufretenden Pflegebedarf naher Angehöriger oder zur Entlastung einer pflegenden Person, schnell gehandelt werden kann. Über die Gewährung, Entziehung oder Neubemessung eines Pflegekarrenzgeldes entscheidet das Sozialministeriumsservice. Die jährlichen Höchstzuwendungen sind von der Höhe des Pflegegeldes der zu betreuuenden Person abhängig.

Sollten Sie Fragen zu unseren Unterstützungsleistungen im Bereich der häuslichen Pflege und Betreuung haben, wenden Sie sich bitte an unser kompetentes Team:
http://www.malteser.care/uber-uns/unser-team/

Den gesamten Bericht des Sozialministeriums über die Lage der Menschen mit Behinderungen in Österreich 2016 finden Sie unter:
https://broschuerenservice.sozialministerium.at/Home/Download?publicationId=428

Alles zu den Unterstützungsleistungen für Menschen mit Behinderungen, finden Sie unter:
https://www.sozialministeriumservice.at/

 

 

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