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Nachrichten

14. November Weltdiabetes Tag – „Familie und Diabetes“

14/11/2018 


DIABETES BETRIFFT UNS ALLE!

Aktuell sind weltweit mehr als 425 Millionen Menschen an Diabetes mellitus, der Diabetes Typ 2 erkrankt. In Österreich sind aktuell zwischen 515 000 bis  809 000 Menschen ab dem 14. Lebensjahr von Diabetes mellitus betroffen.
Die jährlichen Krankheitskosten für ganz Österreich belaufen sich laut der österreichischen Diabetesstrategie auf 1,94 Mrd. Euro pro Jahr, wobei 1,68 Mrd. auf den Typ 2 Diabetes entfallen.
Laut Schätzungen der internationalen Diabetes Vereinigung (IDF) werden bis zum Jahr 2040 weltweit um die 642 Millionen Menschen an Diabetes erkrankt sein.

Diabetes wird zu einer immer größeren Herausforderung für Politik und Gesellschaft weltweit.
Hohe Prävalenz an Diabetikerinnen und Diabetikern, aber auch an übergewichtigen und adipösen Personen, erfordert ein gezieltes und abgestimmtes Handeln sowohl in der Prävention als auch in der Versorgung.

Familie, Aufklärung, Prävention, Therapie
Die Familie spielt im Bereich der Prävention und Therapie von Diabetes eine ganz wesentliche Rolle. In der Familie kann Diabetes wenn rechtzeitig erkannt, in vielen Fällen verhindert und gemeinsam besser bewältigt werden.
Die internationale Diabetesgesellschaft hat einen zwei Jahreszeitplan erstellt um dem Thema Diabetes und Familie weltweit größere Aufmerksamkeit zu schenken, ist doch die Familie maßgeblich an der Aufklärung, Prävention und Erziehung beteiligt.
In jeder Familie, in jedem Freundeskreis gibt es Menschen die an Diabetes erkrankt sind. In jeder Generation und in jedem Lebensalter zeigt Diabetes ein anderes Gesicht und erfordert vom engsten sozialen Umfeld Aufmerksamkeit, Bewusstsein und Zuwendung. Prävention durch einen gesunden Lebensstil beginnt bereits im Mutterleib und während der Schwangerschaft. Auch der Umgang mit einer Diabeteserkrankung von alten und pflegebedürftigen Angehörigen stellt Familien vor große Herausforderungen.

Wer an Diabeters erkrankt, erkrankt auch an den Folgeerscheinungen
 Diabetes stellt eine der größten Herausforderungen für die Gesundheitssysteme industrialisierter Staaten dar, nicht nur weil es um viele Menschen geht, sondern auch weil die Erkrankung besonders komplex ist. Als Stoffwechselerkrankung löst sie im gesamten Körper Prozesse aus, die zu schwerwiegenden Folgeerkrankungen führen können. Trotz vieler Verbesserungen in der Behandlung, durch die Komplikationen vermieden werden können, liegt die Lebenserwartung von Diabetikern noch immer unter der der Durchschnittsbevölkerung. Dies ist vor allem durch Herz-Kreislauf-Erkrankungen bedingt, die typische Begleiterkrankungen der Diabetes sind. Die Komplexität der Diabetes äußert sich aber auch dadurch, dass jeder betroffene Mensch seinen gewohnten Lebensstil ändern sollte, um die Erkrankung bestmöglich zu meistern. Ein wichtiger Teil dieser Verhaltensänderung ist auch die regelmäßige Kontrolle bestimmter physischer Parameter wie Blutzucker und Gewicht.

„Diabetes mellitus ist eine Krankheit, die nicht nur jene Menschen betrifft, die daran erkrankt sind. Sie betrifft uns alle  als Angehörige, Freunde, Bekannte, Kollegen und als Menschen, die im Gesundheitssystem tätig sind. Auch wenn die Diagnose Diabetes für viele eine Schreckensnachricht ist, so kann sie aber gleichzeitig eine Chance für die gesamte Familie darstellen.
Veränderungen des Lebensstils sollten nicht nur von Betroffenen, sondern von der gesamten Familie übernommen werden, denn nur so kann Therapie und Prävention gleichzeitig stattfinden.

Richtig essen von Anfang an!

Sozialministerium

Österreichische Diabetesstrategie 2017

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