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Nachrichten

30. Mai – Welt Multiple Sklerose Tag – „Meine unsichtbare MS“

30/05/2019 


MS ist die häufigste Erkrankung des zentralen Nervensystems bei jungen Erwachsenen
Schätzungsweise sind weltweit 2,5 Millionen Menschen davon betroffen, in Österreich leben an die 12 000 an MS erkrankte Personen. Die Erkrankung bricht meistens im jungen Erwachsenenalter zwischen 20 und 40 Jahren aus. Bei Frauen ist das Risiko an MS zu erkranken doppelt so hoch wie bei Männern.
Der seit 2009 jedes Jahr am 30. Mai stattfindende Internationale Multiple Sklerose Tag soll auf die Erkrankung und vor allem auf ihre unsichtbaren Symptome und Auswirkungen aufmerksam machen und sensibilisieren.
MS bedeutet Multiple für „viele“ und Sklerose von Skleros (hart) abstammend, Narben. Dieser Ausdruck beschreibt die Schädigungen im Bereich von Gehirn und Rückenmark, dem sogenannten zentralen Nervensystems.

Fotocredit: Multiple Sklerose Gesellschaft Wien
Fotocredit: Multiple Sklerose Gesellschaft Wien
Fotocredit: Multiple Sklerose Gesellschaft Wien

MS ist die Erkrankung mit den vielen Gesichtern
MS ist eine Autoimmunerkrankung, das heißt, dass das eigene Immunsystem das Nervensystem schädigt, doch bleiben die Auslöser dieser Reaktion weiterhin ein Rätsel.
Heute wissen wir, dass MS eine entzündliche Erkrankung des Zentralnervensystems  ist, die bei jedem Betroffenen unterschiedlich verlaufen kann.
Das zentrale Nervensystem steuert das Denken, die körperlichen Aktivitäten und Funktionen per Signalübermittlung. Die einzelnen Signale werden über Nervenfasern übertragen. Diese Nervenfasern sind wie elektrische Kabel mit einer Art Schutz- bzw. Isolierschicht umgeben, dem sogenannten Myelin. Kommt es zu einer, durch einen immunologischen Prozess ausgelösten Entzündung im Bereich des Myelins, entstehen Übertragungsfehler. Dies äußert sich in den jeweiligen Symptomen wie Kribbeln, Gefühlsverlust, Sehstörungen und Schwierigkeiten beim Gehen.
Welche Symptome auftreten, hängt davon ab, welcher Teil des zentralen Nervensystems betroffen ist.
Kommt es zu neuen Störungen mit entsprechenden Entzündungsherden kommt es zu einem Schub, der über Stunden oder Tage andauern kann, die Symptome können sich vollständig oder unvollständig zurückbilden. Über die Zeit kann es durch die unvollständige Rückbildung der Ausfälle zu einem Anstieg der Behinderungen kommen.

Betroffene leiden unter den unsichtbaren Symptomen der MS Erkrankung
Fatique-chronische Müdigkeit
Blasen und Darmprobleme
Hitzeempfindlichkeit
Depression
Gedächtnisprobleme
Schmerzen
Sexuelle Probleme
Sensibilitätsstörungen

Fotocredit: Multiple Sklerose Gesellschaft Wien
Fotocredit: Multiple Sklerose Gesellschaft Wien
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Die Diagnose
MS kann nicht an Hand eines einzigen Tests festgestellt werden, die Diagnose der Erkrankung erfolgt durch mehre neurologische Untersuchungen und setzt sich aus einer Kombination mehrerer Befunde zusammen. Wesentlich sind der Nachweis von im Verlauf der Zeit wiederholt auftretenden entzündlichen Herden in Gehirn, Rückenmark und Sehnerv und der Nachweis, dass diese Herde an jeweils unterschiedlichen Stellen entstehen. Von großer Wichtigkeit ist auch der Ausschluss einer großen Zahl anderer Erkrankungen, die einer MS Erkrankung ähneln können.

Die Therapien
MS kann je nach Krankheitsstadium auf unterschiedliche Weise behandelt werden. Einerseits werden akute Schübe mit Corticosteroiden therapiert. Um den Verlauf der Erkrankung zu beeinflussen, wird nach der sogenannten Stufentherapie mit immunmodulatorischen bzw. immunsuppressiven Medikamenten vorgegangen.
Die symptomatische Therapie ist die 2.Säule im Therapiemanagement und richtet sich gezielt auf die Verbesserung der einzelnen Symptome.
Physiotherapie, Ergotherapie und Logopädie können je nach Art der Erkrankung positive Effekte haben, ebenso wie Spaziergänge, Radfahren, Nordic Walken, Yoga, Pilates und Thai Chi.

Schaffen wir Bewusstsein für die unsichtbaren Symptome und Auswirkungen von MS und deren Einfluss auf die Lebensqualität der Betroffenen

World MS Day

Österreichische Multiples Sklerose Gesellschaft

Fotocredit: Multiple Sklerose Gesellschaft Wien
Fotocredit: Multiple Sklerose Gesellschaft Wien
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