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3.12. Welttag der Menschen mit Behinderungen

03/12/2022 


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Ökonomische Selbstbestimmung und gleichberechtigte Teilhabe an der Gesellschaft

Laut einem Bericht der Welt Gesundheitsorganisation zu Menschen mit Behinderungen leben 15 Prozent der Weltbevölkerung, das sind mehr als 1 Milliarde Menschen, mit unterschiedlichen Formen von Behinderungen.

Im Fokus des diesjährigen Welttages der Menschen mit Behinderungen setzt die globale Inklusionskampagne auf die ökonomische Selbstbestimmung und gleichberechtigte Teilhabe an der Gesellschaft von Menschen mit Behinderungen.

Bildung ist der Schlüssel für eine inklusive Arbeitswelt und für Selbstbestimmung

Ein inklusives Bildungssystem hat gemäß Artikel 24 der UN-BRK das gemeinsame Lehren und Lernen von allen Kindern, Jugendlichen und Erwachsenen zum Ziel. Daher wird laut österreichischen nationalen Aktionsplan 2022 bis 2030 der Prozess fortgesetzt, inklusive Angebote langfristig auszubauen, um allen Menschen die bestmöglichen Bildungs- und Ausbildungschancen zu eröffnen.

Inklusive Bildung soll sich über die gesamte Bildungskette erstrecken

Diese Übergänge sind so zu gestalten, dass individuelle Bedürfnisse, Interessen und Potenziale von Kindern, Jugendlichen und Erwachsenen anerkannt werden und Entscheidungen über passende Bildungs- und Berufswege bestmöglich getroffen werden können. Das beginnt bei der elementaren Bildung, der Schule, dem Arbeitsmarkt bis zur Hochschule. Dementsprechend müssen auch die Kompetenzen der Lehrenden weiterentwickelt werden um erfolgreich sein zu können.

Es soll das Bewusstsein dahin gehend geschärft werden, dass Inklusion eine gesamtgesellschaftliche Aufgabe ist und jeder in seinem Bereich und Umfeld wertschätzend dazu beitragen sollte.

Selbstbestimmung durch Beschäftigung

Der Art. 27 der UN-BRK beinhaltet „Das Recht auf die Möglichkeit, den Lebensunterhalt durch Arbeit zu verdienen, die in einem offenen, inklusiven und für Menschen mit Behinderungen zugänglichen Arbeitsmarkt und Arbeitsumfeld frei gewählt oder angenommen wird.“

In der Praxis allerdings werden viele als arbeitsunfähig eingestuft oder es scheitert an passenden Angeboten. Insgesamt benötigt es aber aus der Sicht der Organisationen von Menschen mit Behinderungen vermehrt inklusive Maßnahmen für Menschen mit Behinderungen unabhängig von deren Status.

Unterstützung am Übergang von der Schule zum Beruf bietet das Netzwerk berufliche Assistenz NEBA das Jugendcoaching, Berufsausbildungsassistenz, Arbeitsassistenz und Jobcoaching beinhaltet und das seit 2021durch das Pilotprojekt „NEBA Betriebsservice“ ergänzt wird das Unternehmen ermutigen soll Menschen mit Behinderungen einzustellen. 

Das Recht ein selbstbestimmtes Leben zu führen

Menschen mit Behinderungen haben ein Recht auf ein selbstbestimmtes Leben und auf gesellschaftliche Teilhabe, das umfasst auch das wie, wo und mit wem man leben möchte.

Um ein selbstbestimmtes Leben führen zu können bedarf es entsprechender mobiler Unterstützungsleistungen wie z.B. die persönliche Assistenz die es Menschen mit Behinderungen ermöglichen soll ihr Leben nach ihren Wünschen und Vorstellungen zu leben.

Betreuung, Entlastung und Pflege

Soziale Betreuung, Unterstützung im Haushalt und Unterstützung bei der Pflege soll es Menschen mit Behinderungen und Pflegebedürftige ermöglichen ein selbstbestimmtes Leben im eigenen zu Hause führen zu können.

Ebenso können durch entsprechende Unterstützungsangebote pflegende Angehörige, die den größten Teil der informellen Pflege zu Hause leisten und sehr großen physischen und psychischen Belastungen ausgesetzt sind, entlastet werden.

Die Angebote reichen von Entlastungsangeboten im Rahmen der mobilen Dienste bis zur 24- Stunden Betreuung im eigenen zu Hause.

Sollten Sie oder ein Angehöriger betroffen sein und Hilfe und Unterstützung benötigen, dann kontaktieren Sie bitte unser kompetentes Team von Malteser Care.

International Day of people with disabilities

Nationaler Aktionsplan Behinderung 2022 bis 2030

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